20
Nov 09

intellibook FAQ

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Da wir im Verlag gerade frisch unser intellibook (hier: das Netbook) raushauen und es dazu noch erstaunlich wenig Details im Netz gibt, hier jetzt der passende Sammelthread. Dabei will ich mich einigen der gängigsten Fragen zum Netbook annehmen.

Bisher veröffentlicht

Bisher hatte ich hier ja schon kurz meine ersten Eindrücke gebloggt, ebenso gab es eine kurze Übersicht, wie sich ein aktuelles Linux über einen USB-Stick auf dem Netbook installieren lässt. Die wesentlichen Anmerkungen und Kritikpunkte, die danach aufkamen, betrafen Fragen zur Akkulaufzeit, dem Betrieb der eingebauten Kamera, sowie die WLAN-Connectivity (hm, klingt ausgesprochen neudeutsch …) und generell die Frage nach den technischen Details. Komme ich also gleich zur Sache.

Technische Details zum Netbook

Ich hatte es im Kommentar zur Sache bereits kurz angesprochen – nimmt man den Akku aus dem Netbook, entdeckt man Details zum Gerätehersteller. In unserem Fall handelt es sich um ein Clevo 810L, hier ein Auszug aus den technischen Details:

CPU

Intel® Atom™ N270

(1.6GHz, FSB533, 512KB L2 cache, BGA)

Core Logic

Intel® 82945GSE + 82801GBM

Display

10.1″ WSVGA (1024×576) TFT LCD

Memory

64-bit wide DDR2 data channel

One 200Pin SODIMM socket, support for DDR2 533MHz

Expandable memory up to 2GB, depends on 1GB SODIMM Module

Video Controller

Intel® 945GSE integration

Support Microsoft® DirectX® 9.0

Shared memory architechture , up to 128MB of Dynamic Video Memory Allocation

Storage

One changeable 2.5″ 9.5mm(H) HDD, SATA interface

Keyboard

Multi language

Built in Touch pad with scrolling function

Sound System

High Definition audio interface

Compliant with Microsoft UAA (Universal Audio Architecture)

Direct Sound 3D™ compatible

Built-in microphone

Built-in two speakers

I/O Ports

2x USB 2.0 port

1x external CRT port

1x headphone jack

1x microphone jack

1x RJ-45 jack

1x DC-in jack

Card Reader

7-in-1 Card Reader (MMC/RSMMC/SD/Mini SD/MS/MS Pro/MS Duo)

Slots

Two MiniCard slots with USB & PCIe interface (1st for WLAN module with PCIe interface, 2nd for 3.5G module with USB interface)

Communication

Built-in 10/100MB Base-TX Ethernet LAN

802.11b+g Wireless LAN module, Half-MiniCard with PCIe interface

(Bluetooth™ V2.1 + EDR) WIRD NICHT ERKANNT ODER EXISTIERT NICHT

(UMTS/HSPA 3.75G module, MiniCard with USB interface) WIRD NICHT ERKANNT ODER EXISTIERT NICHT

1.3M pixels Video Camera with USB interface

Power

Full Range AC adapter 30W, AC input 100~240V, 50~60Hz, DC output 19V, 1.58A

Removable Polymer battery pack, 26.27WH

Battery life up to 240 minutes (with 26.27WH)

Security

Kensington® Lock

Certificate

Windows® XP(SP3)

Windows® XP logo

Energy Star 5.0

Dimension

272(W) x 188.6(D) x 26.4~29.5(H)mm

1.2kg with battery

WLAN und die Kamera

Als Spielkind muss ich meinem Netbook natürlich jede Distribution aufbrezeln, die ich unter die Finger bekomme. Bisher wurden Ubuntu-Netbook-Remix 9.04, Linux Mint 7, Intel Moblin 2, Ubuntu-Moblin-Remix 9.10, Ubuntu 9.04 und Ubuntu 9.10 (aktuell) auf Platte gespielt, jeweils verbunden mit einer kompletten Neuinstallation und Formatierung der Festplatte. Mit Ausnahme der Moblin-Versionen (Intel liefert derzeit einen noch etwas verbuggten Netzwerkmanager mit) gab und gibt es bei mir keinerlei Probleme, via Ethernet oder WLAN ins Netz zu kommen. Ich kann nicht ausschließen, dass das bei Euch durchaus doch der Fall ist – auf meinem System habe ich zumindest keinerlei Probleme.

Die eingebaute Kamera funktioniert bei mir ebenfalls. Hier der Fotobeweis (ok, nur eine Behauptung, aber in dieser Sache bin ich ehrlich!):

Bild der Netbookkamera bei 640x480 (im Dunkeln;-)Foto der Netbookkamera in Aktion

Erstes Bild: Mit der Netbookkamera selbst aufgenommen (im Dunkeln, bei 640×480). Die Kamera schafft auch 1,3 MP, aber das ruckelt mir bei dem schwachen Licht zu stark. Zweites Bild: Foto vom aufgenommenen Bild der Netbookkamera. Fazit: Kamera geht, Robert könnte sich mal wieder rasieren. Selbstverständlich trocken, mit rostiger Klinge, harr!

Update: Wie sich gezeigt hat, sind die Netbooks untereinander wohl nicht baugleich. So werkelt in meinem Gerät eine Acer OrbiCam (die wie gezeigt auch schon unterstützt wird), Stefan berichtet von einer Bison. Sind zwar beide vom selben Hersteller, wohl aber unterschiedliche Modelle. Und letztere macht den Kommentaren nach aktuell Probleme unter Ubuntu.

Akkulaufzeit

Hier kann ich im Moment noch keine Angaben machen, weil das Gerät gerade am Netz hängt und es schon spät ist und ich grad auch nicht bis nach Mitternacht einen Akkustresstest fahren möchte. Sobald ich das Gerät unter realistischen Bedingungen nutze, trage ich die Infos dazu aber gerne nach. Da die Battery Life offiziell mit 4 Stunden angegeben wird, muss ich mich selbst gerade fragen, wie eigentlich mein alter Wert zustande gekommen war. Fühlt Euch eingeladen, eigene Erfahrungswerte per Kommentar zu ergänzen!

The Secret

Das erste, was ich bei neuen Dinge mache: Schauen, was drin ist. Auspacken. Aufschrauben. Rumdrücken. Zerren, bis es aufgeht. Fest schütteln. Ich spreche hier vom Netbook, übrigens. Na, jedenfalls gibt es da diese geheimnisvolle Abdeckung auf der rechten, äußeren Kante. Klar, dass sich dahinter die Festplatte befinden muss. Aber ist das auch sicher? Denn so souverän, wie ich die Sachen auspacke, verlege ich in der Regel auch das Handbuch. Handbücher sind für Pussys. Und wer speichert, verliert. Hat mein Prof. immer gesagt. Vor allem weil er wusste, dass nur die harten Lektionen richtige Lektionen sind. Aber ich schweife ab.

Jedenfalls ist es mir gelungen, eine Hälfte der Kappe abzurupfen. Und tatsächlich, dort schlägt das Herz einer 2,5-Zoll-Festplatte. Kleiner Tipp: MACHT DAS NICHT NACH! Die Kappe bekommt man nämlich nicht mehr ohne weiteres wieder an ihren ursprünglichen Platz …

29
Sep 09

Linux auf INTELLIBOOK einrichten

Update: Weitere Artikel rund um das Netbook unter Erste Eindrücke vom Netbook und intellibook FAQ.

Den Klicks nach stößt unser INTELLIBOOK auf reges Interesse. Wer das Netbook allerdings “nur so” erwirbt, bekommt erst einmal ein nur die Hardware, ohne Betriebssystem. Jetzt kann man wohl davon ausgehen, dass es in der Mehrheit Entwickler sind, die sich unser Netbook zulegen, aber zum einen muss man das nicht und zum anderen kann es nie schaden trotzdem darüber zu schreiben – wie man eine Linuxdistribution seiner Wahl bootbar auf einen USB-Stick bekommt. Denn das ist die Voraussetzung, um das System auf einem Netbook ohne CD-Laufwerk installiert zu bekommen (ja, es gibt auch noch andere Möglichkeiten, ich konzentriere mich hier auf die Variante mit dem USB-Stick).

Mit GUI: Windows und Linux

Wer noch auf einen Rechner mit Windows zugreifen kann, hat es gefühlt am leichtesten, da man hier auf grafisch gestützte Tools zurückgreifen kann. In unserem Fall empfehle ich das Tool UNetbootin von Geza Kovacs:

  • UNetbootin herunterladen, installieren und starten
  • gewünschte Linux-Distribution als Image (.img) herunterladen oder direkt über das UNetbootin-Tool auswählen
  • Ziel auswählen (hier: unser USB-Stick) und die Distribution bootbar installieren lassen

Anschließend sollte das Netbook das neue Betriebssystem direkt vom Stick lesen und installieren können.

Über die Kommandozeile: Mac und Linux

Wer noch echte Handarbeit bevorzugt, oder statt eines PCs einen Apple verwendet, schmurgelt das Image seiner Distribution über die Kommandozeile (sprich, das Terminal) auf den USB-Stick:

  • gewünschte Linux-Distribution als Image (.img) herunterladen (und Speicherort merken)
  • Gerätenummer zum USB-Stick ermitteln (Mac: diskutil list)
  • USB-Stick unmounten (aber nicht herausziehen; Mac: diskutil unmountDisk /dev/disk[Gerätenummer]
  • sudo dd if=/Pfad_zum_Image.img of=/dev/rdiskN bs=1m (mit N = Gerätenummer)
  • USB-Stick auswerfen lassen (Mac: diskutil eject /dev/diskN (mit N = Gerätenummer)

Hier noch einmal zusammengefasst die Beispieleingabe, wie sie bei mir ausgesehen hatte (ist garnicht so kompliziert):

diskutil list
Ergebnis: 3

diskutil unmountDisk /dev/disk3
sudo dd if=/ubuntu.img of=/dev/disk3 bs=1m
diskutil eject /dev/disk3

Und fertig, schon kann vom frisch vorbereiteten USB-Stick gebootet werden. Einen kleinen Tick ausführlicher kann man die Anleitung auch im Ubuntu-Wiki nachlesen.

Ubuntu, Kubuntu, OpenSUSE …

… oder doch Windows oder OpenSolaris – für welches Betriebssystem man sich auf dem Netbook entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Ich selbst habe es mittlerweile mit drei verschiedenen Linux-Distributionen probiert (Ubuntu/Ubuntu Netbook Remix, Kubuntu und Linux Mint). Alle unterstützen die Hardware komplett (spätestens nach einem gründlichen Update). KDE als Desktop macht sich durchaus in Prozessorlast und damit auch Hitzeentwicklung bemerkbar, Gnome ist hier genügsamer (und auf modische Showeffekte muss man hier auch nicht verzichten). Aktuell bevorzuge ich persönlich Linux Mint als Distribution, die mit kleineren Detailverbesserungen und umfassenden Multimedia-Support (out-of-the-box) aufwartet – wenn auch mithilfe proprietärer Zusätze.

24
Sep 09

INTELLIBOOK: Erste Eindrücke vom Netbook aus dem S&S Verlag

Update: Weitere Artikel zum Netbook unter Linux auf INTELLIBOOK einrichten und intellibook FAQ.

Gestern landete also unser neues Netbook auf meinem Schreibtisch, wohl die erste Hardware, die wir in unserem Verlagsportfolio haben werden. Das INTELLIBOOK (so der Name; ich werde im folgenden aber besser bei Netbook bleiben, Großbuchstaben brennen so in den Augen) dient im Wesentlichen als Träger für unsere AIR-Anwendung (zu finden auch unter intellibook.de), über die man künftig einzelne Artikel oder auch ganze Magazine wird beziehen können (mehr dazu später). Zum anderen ist es auch “einfach nur” ein Netbook, das man kaufen, oder zum Beispiel als Bonus für den Super Conference Pass unserer nächsten IPC abstauben kann. Die Eckdaten sind zeitgemäß, wenn auch nicht revolutionär: Intel Atom-Prozessor mit 1,6 GHz, 1 GB RAM, 160 GB Festplattenspeicher, 10-Zoll-Bildschirm (nicht ganz matt, aber auch kein kompletter Spiegel à la MacBook; mit guter Leuchtstärke und 1024 mal 600 Pixel Auflösung).

Auspacken

Frisch ausgepackt hat man zunächst alle wichtigen Einzelteile vor sich. Netbook, Akku, Ladegerät, Handbuch und Treiber-CD. Letztere darf man getrost vernachlässigen – das Netbook kommt ohne CD-Laufwerk daher. An der Stelle auch ein paar Hinweise, die auf der Produktpremiere im Rahmen der BASTA!-Konferenz wohl missverstanden wurden:

  • Kaufversion kommt ohne installiertes Betriebssystem.
  • Version für Abonnenten soll ohne Aufpreis ein Ubuntu vorinstalliert haben, gegen Aufpreis steht wohl auch ein System aus Redmond zur Verfügung. Leider gibt es keine Option für ein System aus Cupertino;-)
  • Die Super-Conference-Pass-Edition wird ebenfalls Ubuntu vorinstalliert haben.
  • Das Netbook hat kein CD-Laufwerk.

Beim Zusammenstecken der Komponenten fällt zunächst ein im Akkuslot versteckter Schacht für eine SIM-Karte auf. Ob die Hardware entsprechend beschaltet ist, oder ob das nur ein Dummy aus der Produktion ist, kann ich jedoch nicht sagen.

 

Versteckter Schacht für eine SIM-Karte hinter dem Akku

Versteckter Schacht für eine SIM-Karte im Slot für den Akku

 

Neben dem SIM-Slot lassen sich alle weiteren Anschlüsse an einer Hand abzählen (wenn man sechs Finger hat). Der Screenshot zeigt es am besten:

 

Anschlussmöglichkeit: Strom, Ethernet, 2x USB, VGA, ein Kartenleser und je eine in/out-Buchse für Audio

Anschlussmöglichkeit: Strom, Ethernet, 2x USB, VGA, ein Kartenleser und je eine in/out-Buchse für Audio

 

Alles recht überschaubar, aber für ein Netbook wohl auch völlig ausreichend.

Installation

Bei meiner Variante muss es sich um die Verkaufsversion gehandelt haben – kein Betriebssystem vorinstalliert. Das hatte zur Folge, dass ich Entsprechendes bootbar auf einen USB-Stick bekommen musste. Aus Bequemlichkeit viel die Wahl auf Ubuntu Netbook Remix, das liegt bereits in einer passenden Image-Datei vor. Leider ist es mit einem einfachen Kopieren auf den Stick nicht getan. Zum Glück gibt es aber eine einfache Anleitung (vorausgesetzt, man hat einen betriebsfähigen Rechner zur Hand).

Positiv: Die Installation ist nach rund 20 Minuten bereits abgeschlossen! So schnell war nicht einmal Snow Leopard auf meinem MacBook Pro. Kleiner Haken: Das Ubuntu Netbook Remix muss in der vorliegenden Version erst noch geupdated werden, bevor alles richtig rund läuft (und zum Beispiel die im Netbook eingebaute Webcam erkannt wird). Und das Update schlägt mit gut einer Stunde extra zu Buche. Immerhin wird WLAN out-of-the-box unterstützt, was unter Ubuntu nicht mit jedem Chipsatz selbstverständlich ist.

Feintuning

Nachdem wir alles zum Laufen gebracht haben, können wir uns ans Feintunig machen. Das Netbook Remix präsentiert sich standardmäßig mit einem speziellen Startbildschirm – praktisch, aber hässlich. Zum Glück ist auch ein Ubuntu noch ein Linux, man kann also alles recht individuell anpassen.

 

Was noch fehlt wird einfach nachinstalliert.

Was noch fehlt wird einfach nachinstalliert.

 

Da wir vor allem ja auch unseren AIR-Client für den Zugriff auf die besten PHP Magazine, die je erschienen sind, einrichten wollen, laden wir uns die entsprechende Datei von intellibook.de herunter. Ggf. werden wir dabei zunächst aufgefordert, einen aktuellen Flashplayer zu installieren. Sollte auch kein Problem sein – entweder über die Ubuntu-Paketverwaltung oder über adobe.de. Bei der Gelegenheit installieren wir auch gleich den Adobe Reader (denn aus unerfindlichen Gründen setzt unser AIR-Client genau diesen voraus. Und nein, ein anderer PDF-Betrachter wird nicht akzeptiert).

 

Geschafft: Unser Adobe AIR-basierter Client läuft.

Geschafft: Unser Adobe AIR-basierter Client läuft.

 

Die Adobe-AIR-Anwendung zeigt die gebuchten Produkte (im Screenshot das dot.NET Magazin; später stehen auch das Java Magazin und natürlich auch das PHP Magazin zur Verfügung) sowie weitere Informationen an. Über die eingebaute Suchfunktion sollen sich Fachartikel oder auch News gezielt finden und Ergebnisse sich über die Tagcloud weiter verfeinern lassen. Artikel werden dabei über den Client als PDF abgerufen und im Adobe Reader geöffnet. Das funktioniert sogar ziemlich zügig; als PDF-Betrachter ist das Netbook durchaus tauglich. Über den Umweg über den Reader lassen sich die PDFs auch anstandslos speichern – das sollte man auch erwarten können, immerhin hat man als Leser für die Artikel gezahlt.

Fazit

Das Gerät an sich macht einen soliden Eindruck. Dabei muss ich einräumen, dass ich persönlich Netbooks an sich sehr fragwürdig finde; für “in die Tasche stecken” sind sie zu groß (das können iPhone oder Nokias N900 besser), für einen ordentlichen Auftritt à la MacBook (Air) leisten und bieten sie zu wenig. Aber das muss wohl jeder für sich entscheiden.

Der AIR-Client für den Zugriff auf unser Verlagsangebot geht in Ordnung. Das Menü für die Optionen ist (besonders auf dem INTELLIBOOK) viel zu winzig in der Ecke versteckt; und dass ausschließlich der Adobe Reader als PDF-Betrachter erforderlich ist, ist zumindest fragwürdig. Die Möglichkeit aber, per Tagcloud und Suchfunktion durch sämtliche Artikel scannen zu können, ist fantastisch. Ich denke, das ist wirklich ein Feature, das sich die meisten Leser immer schon gewünscht haben. Und dass sich die Artikel auch gleich komplett auf Platte oder USB-Stick speichern lassen – perfekt. Dass der Client im Detail noch schwächelt, will ich nicht unterschlagen, das mag aber auch an der Beta-Version liegen, die hoffentlich bis zum Launch der IPC 2009 noch gefixt wird (in jedem Fall soll der Client kontinuierlich weiterentwickelt werden).

Am Netbook selbst gibt es, wie gesagt, nicht wirklich etwas auszusetzen. MacBook-User gruselt es natürlich, aber (mit Ausnahme der nicht vorhandenen Multitouch-Funktionalität) ist das Gerät auf einem zurzeit aktuellem Stand der Technik, die Hardware scheint im ersten Test zügig mit allen Anforderungen zurecht zu kommen, die Akkulaufzeit liegt in der Praxis (Displayhelligkeit auf Maximum, WLAN aktiviert und Ubuntu-Updateprozess inbegriffen) bei rund 5  Stunden. Soweit es Ubuntu betrifft (mit Windows habe ich es noch nicht ausprobieren können) wird die Hardware auch komplett unterstützt (inkl. WLAN, Webcam und Audio). Teilnehmer der BASTA!-Konferenz (auf der das Netbook erstmals vorgestellt wurde) berichteten, dass das Gerät unter Vista etwas Hitze entwickelt. Unter Ubuntu kann ich aus eigener Erfahrung nur berichten, dass das Netbook unter Last warm werden kann. Dabei lässt es sich aber jederzeit noch in der Hand halten – kein Vergleich also zu dem BBQ, dass ein aktuelles MacBook Pro veranstalten kann;-) Im normalen Betrieb verhält sich das Netbook mir gegenüber zahm. Ob Ubuntu auf dem Gerät als Betriebsystem besser geeignet ist als Windows Vista kann ich nach so kurzer Zeit allerdings nicht beurteilen.

Ob das einem unser INTELLIBOOK 300 (oder in Verbindung mit einem Magazin-Abonnement 200) Euro wert ist, muss jeder für sich abwägen. Ich selbst stehe auf die Kombination MacBook Pro und Nokia N900 – beides allerdings auch wesentlich kostspieliger. Als 3-Tage-Konferenzteilnehmer würde ich das Angebot jedoch jederzeit mitnehmen. Ein cooleres Spielzeug kann man sich als Goodie eigentlich nicht wünschen;-)

Sorgen, Nöte, Anträge

Soweit also meine ersten Eindrücke. Falls es noch Fragen oder Anmerkungen zum INTELLIBOOK oder unserem Adobe-AIR-Client für den Zugriff auf die Verlagsinhalte gibt: Hier im Blog gibt es eine fantastische Kommentarfunktion;-) Und natürlich auch weiterführende Links zur Kontaktaufnahme.

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Thema basiert auf einem Theme Lab-Template, mit Anpassungen von Robert Lippert.